Zusammmenfassung der Erklaerung des Projektbeirates von "fit fuer 100" am 26. April 2007
Ausgangssituation
Im Zuge des demografischen Wandels und zunehmender Langlebigkeit, gewinnt die Prävention für das Alter zunehmend an Bedeutung. Sie ist zentraler Bestandteil des Programms „fit für 100 – Bewegungsangebote für Hochaltrige“. Mit „fit für 100“ wird die Gruppe der Hochaltrigen in den Vordergrund gestellt und ein effektives Bewegungs- und Trainingsprogram für Ältere geschaffen.
Erklärung
Nach der ersten Projektphase liegen erste Ergebnisse des Forschungsprojekts „fit für 100 – Bewegungsangebote für Hochaltrige vor. Es wurden erhebliche Verbesserungen im Bereich der Kraft, der Koordination und der Beweglichkeit festgestellt werden. Des Weiteren konnten Fortschritte in alltäglichen Handlungen wie Aufstehen, Stehen und Gehen festgestellt werden. Diese Verbesserungen leisten einen großen Beitrag zur Sturzprävention und Erhaltung bzw. Bewältigung der Alltagsfunktionen der Älteren. Die psychisch-kognitive Leistungsfähigkeit konnte stabilisiert bzw. verbessert werden.
Die Erfolge des Programms führten dazu, dass „fit für 100“ in allen Modelleinrichtungen in eigener Regie weitergeführt wurde.
Zum Altersbild
Im Zuge des demografischen Wandels und zunehmender Langlebigkeit, gewinnt die Prävention für das Alter zunehmend an Bedeutung. Sie ist zentraler Bestandteil des Programms „fit für 100 – Bewegungsangebote für Hochaltrige“. Mit „fit für 100“ wird die Gruppe der Hochaltrigen in den Vordergrund gestellt und ein effektives Bewegungs- und Trainingsprogram für Ältere geschaffen.
Zum Beitrag des Einzelnen
Körperlich-geistige Funktionalität und soziale Kommunikative Kompetenzen stehen bei Hochaltrigen in Zusammenhang. Aus diesem Grund sollten Hochaltrige Bewegungsangebote wie „fit für 100“ aktiv wahrnehmen. Die Potentiale von Ehrenamtlichkeit in diesem Bereich sollten verstärkt berücksichtigt werden
Zum Beitrag der Wissenschaft
Defizite in der aktuellen Studienlage sind auszugleichen. Bewegungs- und Trainingsangebote müssen zielgruppenspezifisch evaluiert werden. Die Zusammenarbeit zwischen Bewegungs- und Sportgerontologie, Ernährungswissenschaft und Gerontologie muss gestärkt werden.
Zum Beitrag von Ärzten, Kranken- und Pflegekassen sowie dem organisiertem Sport
Alle beteiligten Institutionen sollten die positiven Effekte von körperlicher Aktivität bei Hochaltrigen verstehen und befördern. Die interdisziplinäre Kooperation ist hier besonders hervorzuheben.
Zum Beitrag von Trägern von Senioren- und Pflegeeinrichtungen
Altenhilfeeinrichtungen müssen die Bedürfnisse ihrer Bewohner und Gäste erkennen. Bewegung darf nicht als zusätzliche Belastung, sondern muss als Wettbewerbsvorteil gesehen werden.
Zum Beitrag der Politik
Die aus "fit für 100" gewonnenen Erkenntnisse sollten verbreitet und bundesweit genutzt werden.
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